Tatort Bremen

Upload-Probleme gelöst..Bilder eingestellt

...is "upload" und "uplink" eigentlich das Gleiche? Kann mir das mal jemand beantworten???

3 Kommentare 10.7.09 10:54, kommentieren

Endlich wieder online...

...manchmal kämpfe auch ich mit den Tücken der Technik... heute endlich ist es mir gelungen, die SIM-Karte meines UMTS-Sticks aufzuladen...was ist seit meinem letzten Eintrag nicht alles passiert... Leon ist umgezogen, wir hatten unseren letzten Drehtag, Leon hatte Geburtstag... aber der Reihe nach:

Am Freitag, den 26. Juni bin ich abends nach Feierabend nach Hamburg gedüst und habe mit Leon zusammen aus dem Chaos der neuen Wohnung eine schöne Bleibe gemacht.

Das Chaos vorher...

...mit 300l Styropor

die Badezimmerlampe..vorher..

und danach!

und dann endlich...

Der Schreibtisch vorm Balkon

Dazu gehörten stressige Ikeabesuche -traditionell mehrere, da immer irgendwas nicht funktioniert... diesmal war es meine Verwechslung von Höhe mit Breite des Badezimmerschranks... zum Glück hat er dann doch gepasst... das Sofa, das schneller als gedacht gefunden war, wurde auch noch am Samstagnachmittag geliefert und nach vier vergeblichen Versuchen den riesigen Spiegel quer aufzuhängen, mit sechs Bohrlöchern für zwei Aufhängelöcher und einer abgebrochenen Schraube, hat auch das schließlich geklappt. Zum guten Schluss hingen die Lampen, waren richtig angeschlossen und brannten, war der Ikeaschrank aufgebaut, alle Bilder angebracht und alle Kisten ausgepackt. Allerdings haben wir es nicht bis Sonntagabend geschafft, so dass ich eine Nacht länger blieb und Montag früh mit dem Zug zurück nach Bremen, direkt ins Büro fuhr. Am Mittwoch nach Feierabend habe ich mich mit Geburtstagsgeschenken beladen ins Auto gesetzt und bin in drei Stunden durch ewige Staus die 120 Kilometer bis Hamburg gefahren, denn ich wollte mit Leon in seinen Geburtstag hineinfeiern und am nächsten Morgen, nach dem Frühstück wieder zurück zum letzten Drehtag ins Büro. Nach der Erfahrung mit den endlos Staus auf dem Hinweg, hab ich mich umentschieden. Leon und ich waren in "unserem" La Cassetta essen, haben dann in seinen Geburtstag reingefeiert, das Geburtstagsgeschenk mit 300 Liter Styroporkugeln gefüllt und um 1h bin ich wieder nach Bremen zurück gefahren, was zwar megaanstrengend, aber eine gute Entscheidung war. Ich lag um 3h im eigenen Bett und konnte am nächsten Tag ins Büro und abends aufs Abschlussfest....

Der Geburtstagstisch...


Der Sitzsack vorm Befüllen..


...und danach...

Happy Birthday!

7.7.09 19:39, kommentieren

Teamfoto gemacht...bald abgedreht...

Wenn das Teamfoto gemacht ist, ist es auch nicht mehr lange bis zum letzten Drehtag. Nächste Woche 2. Juli -ausgerechnet an Leons Geburtstag- sind wir schon wieder fertig mit dem Tatort.


Kann ein Assi nerven? Ja, er kann! Das war das zweite, aber auch letzte Mal, dass ich jemanden während eines laufenden Projekts ausbilde!

22.6.09 23:14, kommentieren

Besuch von Leon und Wolfgang...

Am vergangenen Dienstag begann Leons 14 tägiger Urlaub und er kam zu Mama nach Bremen. Wir haben eine sehr entspannte Woche verbracht. Seit langer Zeit hatte ich ihn mal wieder ganz für mich alleine und wir konnten eine große Nähe von Mutter zu Sohn herstellen. Mit seiner Wohnung hat alles gut geklappt; nächste Woche kann er umziehen -endlich zurück in Hamburg. Michael wird aus Berlin anreisen, bis Freitag mittag bleiben und ihm beim Umzug und Anbau von Regalen und Lampen helfen. Am Freitag Abend nach Drehschluss werde ich dann von Bremen nach Hamburg reisen und Leon wird mit Hilfe von Mamas weiblichen Einrichtungshändchen ein bisschen Feinschliff reinbringen und bei Ikea ein Sofa kaufen.

Gestern war in Husum bei Leons Fliegereinheit Familientag. Wolfgang ist Freitag zu Besuch gekommen und so konnten wir alle zusammen von Bremen nach Hamburg und weiter nach Husum fahren  und uns ansehen, wo er arbeitet, wohnt und wer seine Kumpels und Vorgesetzten sind. Ich kann mir "arbeiten bei der BW" ja nur sehr schwer vorstellen und deshalb war der Besuch ganz interessant. Neben Erbsensuppe mit Würstchen, Kaffee und Kuchen, Bier und Bratwurst gabs auch jede Menge Vorführugen: Wie das Waffenabwehrsystem PATRIOT aufgebaut wird, wie die Sanitäter und BW-Feuerwehr Menschen bei Unfällen rettet, wie ein ausgebildeter Wachschutzhund sein Herrchen schützt usw. Am besten gefallen hat mir die BW-Modenschau, wo alle Uniformen - von der Badehose über die große Ausgehunifom bis zum Tarnanzug der Scharfschützen - im Rahmen einer witzigen Bühnenshow mit Licht- & Nebeleffekten vorgeführt wurden.

Die Uniformen sehen noch genauso aus wie hier auf den alten Fotos, nur die Klappen weisen heute auf einen Stabsunteroffizier-Feldwebelanwärter hin. Bediener beim PATRIOT-System ist Leon auch nicht mehr, sondern ist in der Vorhut als Vermesser (?Mutter-weiß-es-nicht-besser-zu-sagen?) zu gange.

Am Abend haben Wolfgang und ich dann einen Zwischenstopp beim Inder in Altona eingelegt, bevor wir zurück nach Bremen gefahren sind. Leon ist in Hamburg geblieben und hat sich mit seinen Freunden getroffen. Ab Montag gehts für ihn ans Kisten packen.

Was am Mittwoch als Heiserkeit begann, hat sich mittlerweile zu einem ordentlichen Husten, ja fast zur Bronchitis ausgewachsen. Jedenfalls bleibe ich am heutigen Sonntag im Bett, damit ich morgen zu Wochenbeginn wieder fit bin -braves Arbeitstier...

21.6.09 13:34, kommentieren

Erste Klappe für die "Bremer Stadtmusikanten"

Das Warm Up war unmittelbar vor der ersten Klappe und ich bin mit unserem Herstellungsleiter in den Wald bei Bremen gefahren um die Kollegen zu begrüßen und mir die Tiere anzusehen. So ein Dreh mit Tieren ist ganz schön aufwendig, aber eben auch interessant. Neben dem normalen Filmteam, war auch ein Team fürs „Making off“ da, außerdem der CGI-Operator, der für die Animation –immerhin sprechen die Bremer Stadtmusikanten im Film- die echten Tiere mitdrehen muss. Der Esel hatte seine Tracking marks (gelbe Klebepunkte) im ganzen Gesicht. Beim Hahn war’s schon schwieriger. Ihm musste man mit Nagellack eine dünne rote Linie auf den Schnabel malen. Und natürlich hatte jedes Tier seinen eigenen Trainer und Betreuer. Da die Tiere auch nicht unbedingt freiwillig alles machen was sie sollen, haben sie Doubles oder Freunde dabei. Der Esel zum Beispiel hat eine Ziege zur Freundin. Wenn er nun in einer Szene irgendwohin laufen soll, muss man die Ziege dorthin stellen. Für den Hahn werden Mehlwürmer vergraben, damit er auf „Bitte“ anfängt zu scharren.

Übermorgen werde ich mir im Schneideraum mal ansehen, wie sie das technisch umsetzen.

Ansonsten ist es im TATORT Büro eher ruhig, da das Team heute frei hat.

Heute abend kommt Leon zu Besuch und morgen wird es hier hektisch, denn wir haben das Motiv "Polizeipräsidium" im Haus…

 

16.6.09 15:21, kommentieren

Besuch aus Hamburg...

Nachdem ich letzte Woche Marion abgesagt habe, hat es diese Woche dann geklappt: Sie hat mich in Bremen besucht. Am Samstag früh kam sie mit Rosen


sehen toll aus auf meinem Schminktisch!

und zwei (!) Reisetaschen an. Erst haben wir natürlich Geschenke ausgetauscht. Aus den Mitbringseln aus Peru und Miami, hat Marion sich einen „Geschenkealtar“ gebaut

ich habe zwei Blusen und ein T-Shirt geschenkt bekommen, die sie sich gekauft und –einmal ist keinmal- quasi nie getragen hat. Zuerst sind wir beim Türken an der Ecke italienisch frühstücken gegangen, Anschließend gab’s einen entspannten Shoppingbummel „Vor dem Steintor“ entlang -mit bunter Ausbeute, wie T-Shirt, neue Augencreme, Haarbürste- bis in die Innenstadt, wo Marion sich einen Schnäppchenmantel und ich mir noch eine Schnäppchenstrickjacke erstanden. Gestärkt durch zwei Scampipfannen von Gosh gingen wir in mehreren Schuhläden auf die Suche nach ganz flachen, ganz spitzen Schuhen für sie. Da ich diese erfolglosen Versuche schon aus anderen Städten kannte, hab ich Marion überredet doch mal ein Paar total angesagte Converse All Stars anzuprobieren und ihren Schuhgeschmack endlich der aktuellen Mode anzupassen. Hat sie auch gemacht – anprobiert. Ich denke nächste Woche wird sie in Hamburg weitersuchen!

Bei Strauss fand ich dann diesen maritimen Schlafanzug

 


und anschließend mussten wir wieder eine Pause bei Kaffee und Käsekuchen machen. In der Bremer Szenezeitung hatte ich über einen Flohmarkt in den Wallanlagen gelesen. Das war dann unser nächstes Ziel. Ich muss mich wohl im Datum vertan haben, jedenfalls gab’s ne Menge Spaziergänger aber keine Tapeziertische! Und da es plötzlich schon halb sieben war, haben wir direkt das Médoc in der Goethestraße angesteuert, wo ich auch schon mit Leon lecker gegessen habe aber mit Wolfgang keine Platz bekam. Wir hatten Glück: Ein Tisch draußen und sogar in der Sonne. Den Ökosalat den ich bekam, hatte ich nicht bestellt und der Biowein hatte Korken – immer ich! Der Salat war trotzdem lecker, der Wein wurde natürlich ausgetauscht. Zuhause wurden erstmal alle Schätzchen ausgepackt und anprobiert und als Olaf anrief und uns zum Treffen des Teams in die Kneipe um die Ecke einlud, sind wir noch auf einen Rhabarberprosecco -hieß „Bremen – Berlin“ und war ohne Ende sauer- raus ins „Drei Jahre“ gegangen.

Später zu Hause haben wir geklönt und Peru-Bilder geguckt. Um 1.30h war Marion schlecht vor Müdigkeit und sie musste auf der Stelle ins Bett.

Am Sonntagmorgen schlief sie dann tatsächlich länger als ich!


Marions Lieblingsbettwäsche - mit Pannesamt bedruckt, echt panne...

Wir haben gemütlich zu Hause gefrühstückt, weiter gesabbelt und die ganze Zeit im Schlafanzug WG-mäßig in der Küche rumgesessen, später Spaghetti mit Tomatensoße gekocht, Marion hat sich zwischendurch auf meinem Balkon eine gedreht und geraucht.

Das war ein wunderschönes Wochenende und ich bin froh, dass ich die Familienaufstellung bei Karime letztlich abgesagt habe, denn beides hätte ich nicht unter einen Hut gekriegt.

Um halb fünf –die Sonne schien und ich wollte laufen- fuhr Marion los, zurück nach Hamburg. Jetzt hab ich zu lange gewartet mit dem Sport: Es hat sich zugezogen und es regnet. Der Bremer Sommer ist eigentlich ein Winter.

 

Danke für das schöne Wochenende!

 

1 Kommentar 14.6.09 18:37, kommentieren

Abgedreht... die ersten Schauspieler...

Ich kann ja nicht so tun, als sei es anders! Wir haben einen völlig entspannten Dreh. Die ersten beiden Schauspieler sind abgedreht und morgen ist schon wieder Freitag. Die einzige Aufregung heute im Büro, gab es um die liegengebliebene Handtasche von Sevims Schwester. Die Schwester kam heute mit Mann und Kind zu Besuch aus Neuss - gute drei Stunden Autofahrt. Zum Feierabend haben wir sie dann in der Küche entdeckt, die Handtasche. Die Familie war bereits seit über einer Stunde auf dem Weg zurück nach Hause. Sevim hat natürlich sofort ihre Schwester auf dem Handy angerufen - es klingelte in der Handtasche... auch beim zweiten Versuch, Handy ihres Schwagers, das selbe Spiel: es klingelt wieder aus der Handtasche... wie es ausging erfahre ich morgen.

Chrossi hat die Dispo schon lange fertig...

Sevim in meinem Büro, an meinem Schreibtisch...

Olaf auch entspannt

Heute abend kam dann sogar mal die Sonne raus und schien mir vom Küchenbalkon ins Gesicht...

11.6.09 20:48, kommentieren