Tatort Bremen

Besuch aus Hamburg...

Nachdem ich letzte Woche Marion abgesagt habe, hat es diese Woche dann geklappt: Sie hat mich in Bremen besucht. Am Samstag früh kam sie mit Rosen


sehen toll aus auf meinem Schminktisch!

und zwei (!) Reisetaschen an. Erst haben wir natürlich Geschenke ausgetauscht. Aus den Mitbringseln aus Peru und Miami, hat Marion sich einen „Geschenkealtar“ gebaut

ich habe zwei Blusen und ein T-Shirt geschenkt bekommen, die sie sich gekauft und –einmal ist keinmal- quasi nie getragen hat. Zuerst sind wir beim Türken an der Ecke italienisch frühstücken gegangen, Anschließend gab’s einen entspannten Shoppingbummel „Vor dem Steintor“ entlang -mit bunter Ausbeute, wie T-Shirt, neue Augencreme, Haarbürste- bis in die Innenstadt, wo Marion sich einen Schnäppchenmantel und ich mir noch eine Schnäppchenstrickjacke erstanden. Gestärkt durch zwei Scampipfannen von Gosh gingen wir in mehreren Schuhläden auf die Suche nach ganz flachen, ganz spitzen Schuhen für sie. Da ich diese erfolglosen Versuche schon aus anderen Städten kannte, hab ich Marion überredet doch mal ein Paar total angesagte Converse All Stars anzuprobieren und ihren Schuhgeschmack endlich der aktuellen Mode anzupassen. Hat sie auch gemacht – anprobiert. Ich denke nächste Woche wird sie in Hamburg weitersuchen!

Bei Strauss fand ich dann diesen maritimen Schlafanzug

 


und anschließend mussten wir wieder eine Pause bei Kaffee und Käsekuchen machen. In der Bremer Szenezeitung hatte ich über einen Flohmarkt in den Wallanlagen gelesen. Das war dann unser nächstes Ziel. Ich muss mich wohl im Datum vertan haben, jedenfalls gab’s ne Menge Spaziergänger aber keine Tapeziertische! Und da es plötzlich schon halb sieben war, haben wir direkt das Médoc in der Goethestraße angesteuert, wo ich auch schon mit Leon lecker gegessen habe aber mit Wolfgang keine Platz bekam. Wir hatten Glück: Ein Tisch draußen und sogar in der Sonne. Den Ökosalat den ich bekam, hatte ich nicht bestellt und der Biowein hatte Korken – immer ich! Der Salat war trotzdem lecker, der Wein wurde natürlich ausgetauscht. Zuhause wurden erstmal alle Schätzchen ausgepackt und anprobiert und als Olaf anrief und uns zum Treffen des Teams in die Kneipe um die Ecke einlud, sind wir noch auf einen Rhabarberprosecco -hieß „Bremen – Berlin“ und war ohne Ende sauer- raus ins „Drei Jahre“ gegangen.

Später zu Hause haben wir geklönt und Peru-Bilder geguckt. Um 1.30h war Marion schlecht vor Müdigkeit und sie musste auf der Stelle ins Bett.

Am Sonntagmorgen schlief sie dann tatsächlich länger als ich!


Marions Lieblingsbettwäsche - mit Pannesamt bedruckt, echt panne...

Wir haben gemütlich zu Hause gefrühstückt, weiter gesabbelt und die ganze Zeit im Schlafanzug WG-mäßig in der Küche rumgesessen, später Spaghetti mit Tomatensoße gekocht, Marion hat sich zwischendurch auf meinem Balkon eine gedreht und geraucht.

Das war ein wunderschönes Wochenende und ich bin froh, dass ich die Familienaufstellung bei Karime letztlich abgesagt habe, denn beides hätte ich nicht unter einen Hut gekriegt.

Um halb fünf –die Sonne schien und ich wollte laufen- fuhr Marion los, zurück nach Hamburg. Jetzt hab ich zu lange gewartet mit dem Sport: Es hat sich zugezogen und es regnet. Der Bremer Sommer ist eigentlich ein Winter.

 

Danke für das schöne Wochenende!

 

14.6.09 18:37

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